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Bilanzierung

Die Bilanzierung ist ein Vorgang der Erfassung und Bewertung von Vermögens- und Schuldbestandteilen in der Bilanz. Die so genannte Bilanzierung dem Grunde nach, beschäftigt sich dabei mit der Frage, was als Aktiva und Passiva in die Bilanz aufgenommen werden soll.

Nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) gilt dabei eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht für alle dem Unternehmen wirtschaftlich und rechtlich zuzurechnenden Vermögens- und Schuldbestandteile (Aktivierungs- und Passivierungsgebot).

Allerdings gibt es im Handelsrecht auch bestimmte Bilanzierungswahlrechte (Aktivierungswahlrechte, z. B. für das Disagio; Passivierungswahlrechte, z. B. für Aufwandsrückstellungen) sowie Bilanzierungsverbote (Aktivierungsverbote, z. B. für Gründungsaufwendungen; Passivierungsverbote, z. B. für Eventualverbindlichkeiten).

Von der Bilanzierung dem Grunde nach ist die Bilanzierung der Höhe nach abzugrenzen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, mit welchem Wert die einzelnen Bilanzpositionen angesetzt werden sollen.

Zusammenfassung zum Begriff Bilanzierung

Eine Zusammenfassung in drei Punkten zum Lexikoneintrag Bilanzierung:

  • Erfassung und Bewertung von Vermögens- und Schuldbestandteilen
  • Grundsätzliche Bilanzierungspflicht nach Handelsgesetzbuch (HGB)
  • Bilanzierungswahlrechte und Bilanzierungsverbote grenzen den Spielraum zur Bilanzierung ein

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